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BIOGRAFIE CHRISTIAN SCHÖNHOLZER
Als mein Name im Jahr 1981 in einer Geburtsanzeige stand, konnte ich es kaum erwarten, mich musikalisch zu betätigen. Kaum konnte ich auf meinen eigenen Beinen stehen, begann ich mir eine Gitarre zu basteln. Meine Eltern interpretierten den Eigenbau, der vier Saiten und nicht mal annähernd die Grösse einer Ukulele hatte, als Violine und öffneten mir im Alter von 7 Jahren den Zugang zur Musik mit einer echten Violine und Violinenunterricht. In den darauf folgenden 5 Jahren wurde mein Gehör tüchtig geschult und mein musikalisches Talent wurde nicht nur von meinem Violinelehrer Markus Noser, sondern auch von meinem Musiklehrer Stefan Plüss, der mir in der Schule ab der 5. Klasse den musikalischen Horizont erweiterte, gefördert. Als dieser bei der Vorstellung sämtlicher Instrumente, die es zur Ausübung zeitgenössischer Rockmusik braucht beim Schlagzeug angelangt war, ist es um mich geschehen: Kaum zu Hause, baute ich mir im Kinderzimmer aus Kartonschachteln, Blechbüchsen und Pfannendeckeln ein Drumset. Es diente mindestens 2 Jahre zu Übungszwecken, um den Anforderungen als Schülerbandschlagzeuger gerecht zu werden, bis ich endlich ein richtiges Schlagzeug auftreiben konnte. Mit dem echten Schlagzeug trat auch die erste echte Band in mein Leben, die ich, dank autodidaktisch ergatterten Gitarrenskills auch mit Songs versorgen konnte. Aus Mangel an ausreichend versiertem Nachwuchs, wurde ich bei meinem Schulaustritt von Stefan Plüss als Schlagzeuglehrer für angehende Schülerbandschlagzeuger engagiert, was für mich vorerst ein Nebenjob neben der Berufslehre als Elektriker war. Mit dem verdienten Geld konnte ich mir selber Schlagzeugunterricht leisten und fand mich im Alter von 18 Jahren bei meinem Drumteacher und Mentor René Diggelmann (Drum Studio Liebefeld) am Tisch zu einem ernsten Gespräch wieder. Er erkannte, dass die Musik für mich mehr als eine Freizeitbeschäftigung war, konfrontierte mich mit meiner Zukunft und machte mir klar, dass es gelte, die Zügel in die Hand zu nehmen, egal auf welchem Weg man sich befindet. Damit brachte er mich auf den Weg, um aus meinem Traum vom Berufsmusiker, den ich schon seit meiner Kindheit hegte, einen konkreten Plan zu machen und förderte mich fortan weit über den Schlagzeugunterricht hinaus.
Ab dem Jahr 2001, als ich den Lehrabschluss als Elektriker in der Tasche hatte, arbeitete ich auf dem Bau und sammelte in meiner Freizeit so intensiv wie möglich musikalische Erfahrung, in dem ich in mehreren Bands gleichzeitig spielte, mich als Aushilfsschlagzeuger anbot, Workshops und Kurse im In- und Ausland besuchte und regelmässig mindestens 2 Schlagzeugschüler unterrichtete. Meine autodidaktischen Züge machten sich dann erneut bemerkbar, als ich im Frühling 2004 meinen erlernten Beruf niederlegte, eine Alphütte in den Bündner Bergen miete und mich dort 6 Monate lang zum intensiven Üben, Lernen und Reflektieren zurückzog. Bei der Rückkehr in die Zivilisation war mir klar, dass ich zu meiner Berufung gefunden habe und ich stellte mich mit einem grossen Energievorrat aus den Bergen der Herausforderung, eine berufliche Existenz als Musiker aufzubauen.
Seit damals engagiere ich mich hauptberuflich als Schlagzeuglehrer und Sessiondrummer. Zahlreiche Konzerte, Auslandtourneen und Studiosessions und ständiges Üben säumen seither meinen Weg.
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christian schönholzer
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